Sport – morgens, mittags, abends? Wann ist der Körper in Topform?

Vor der Arbeit eine Runde laufen gehen? Oder nach der Arbeit noch ins Fitnessstudio?

Wann kann unser Körper die höchste Leistung bringen?  

Im Grund hat jeder Mensch eine individuelle Formkurve. Es hängt von den Genen ab, wie fit man morgens, mittags oder abends ist. Der eigene Biorhythmus bestimmt, ob man eher ein Frühsportler ist oder lieber am Abend trainieren möchte.  

Dennoch sind die meisten Menschen zwischen 16:00 und 19:00 in Topform. Warum? Puls, Blutdruck, Atemfrequenz, Muskelkraft und Geschicklichkeit erreichen das maximale Tageshoch. Der Körper läuft also auf Hochtouren und ist voll leistungsfähig. Somit ist es der perfekte Zeitpunkt für eine anstrengende Trainingseinheit. Auch Sportarten, bei denen die Koordination gefragt sind, laufen zu dieser Uhrzeit optimal.  

Nicht jeder kann um 16:00 schon Feierabend machen und sich sportliche beschäftigen.

Kein Problem – die Leistungsfähigkeit hält sich bis 21:00 noch auf einem passablen Niveau. Danach sollte man sich dann aber lieber der Ruhe widmen, weil das Herz-Kreislauf-System runterfährt und sich auf den Schlaf vorbereitet. Zu spätes Training kann ein Risiko für Schlafstörungen sein.  

Also, findet eure optimale Trainingszeit heraus und los geht’s! Ausreden gibt es nicht.  

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Magnesium beim Sport – Wundersalze

Muss man extra Magnesium zu sich nehmen, wenn man Sport macht? Was macht das Mineral in unserem Körper? Und was ist, wenn man einen Mangel an Magnesium hat?  

Magnesium ist der Motor der körperlichen Leistungsfähigkeit. Gerade beim Sport ist das Mineral sehr wichtig, denn es versorgt die Muskelzellen mit Energie. Magnesium ist Bestandteil von über 300 Enzymen und zu ca. 60% in den Knochen.  

Magnesium beugt Verspannungen und Krämpfe vor und sorgt für entspannte Muskeln. Es hilft außerdem auch beim Muskelaufbau. Zudem wird die Weiterleitung von Erregung in den Nerven gedämmt und daher wird das Nervensystem entspannt. Auch die Gehirnleistung wird positiv vom Magnesium beeinflusst.  

Und wo ist Magnesium enthalten? Super sind Vollkornprodukte, Nüsse, Erbsen, Bohnen und grünes Blattgemüse. Natürlich hat auch Mineralwasser einen hohen Magnesiumgehalt. Es gibt zudem auch Magnesium in Form von Brausetabletten und Pulver zu sich genommen werden. 

Wer regelmäßig Ausdauersport betreibt hat einen höheren Magnesiumbedarf. Die hohe körperliche Belastung führt zum Magnesiumverlust. Symptome eines Magnesiummangels sind beispielsweise: schwere Beine und Krämpfe, Kopfschmerzen bis hin zur Migräne, Müdigkeit, Schwäche, Schwindel, Schlafstörungen und Rückenschmerzen. Oftmals besteht eine Kombination aus mehreren Beschwerden. Deshalb sollte man immer darauf achten genügend Magnesium zu sich zu nehmen.    

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Das Wandern ist des Müllers Lust, das Waaandern!

Wandern stärkt Körper und Seele und hält gesund, fit und jung! Also ein Wundermittel? 

Einfach mal durchatmen, die Natur spüren, die schöne Aussicht genießen. Wandern ist sowohl ein Mittel zur Prävention als auch eine begleitende Therapie von typischen Krankheiten.

Ausdauerndes Gehen nimmt Einfluss auf den Fettstoffwechsel und das Immunsystem. Auch der Kreislauf profitiert von den Anstiegen, die den Puls in die Höhe bringen. Herz, Kreislauf, Stoffwechsel, Atmung und Muskeln werden gestärkt, während das Risiko von Infarkt, Krebs und Diabetes um mehr als die Hälfte abnimmt. Aber nicht nur der Körper wird positiv beeinflusst, ebenso die Seele. Die Stimmungslage wird verbessert und der Stress wird deutlich gesenkt. Durch die Natur werden Hormone freigesetzt, die Glücksgefühle auslösen. 

Und das Beste am Wandern ist ja, dass es keine Altersbegrenzung gibt. 

Also geht los, genießt die Natur, lasst die Seele baumeln und tut was Gutes für eure Gesundheit! 

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COOL DOWN – Tipps und Tricks für diese Hitze

Cool down – Tipps und Tricks für diese Hitze 

In diesem Sommer ist es so heiß wie lange nicht mehr in Norddeutschland.

Wir hier oben sind meist eher kühlere, windige Sommertage gewohnt. Deswegen hier kleine Tipps und Tricks, um der Hitze Stand zu halten.  

Schön kalt duschen, damit man sich einmal abkühlen kann?

Davon kann ich nur abraten. Der Körper versucht die Wärme im Inneren zu halten. Das erfordert eine Menge Energie und wir fangen erst recht an zu schwitzen. Daher lieber mit lauwarmem Wasser abduschen, man kann sich ein wenig abkühlen, aber der Körper erzeugt keine Gegenreaktion.  

Hilft einem denn wenigstens ein schön kühles Getränk?

Leider ist auch davon eher abzuraten, weil die Gefäße im Körper sich verengen damit auch hier die Wärme innerhalb des Körpers bleibt. Gleiches Spiel: lieber lauwarme Getränke zu sich nehmen, damit man nicht noch unbewusst den Körper weiter aufheizt.  

Und wie soll man bei dieser Hitze schlafen können?

Am besten den ganzen Tag die Fenster geschlossen halten und vor dem Zubettgehen einmal kräftig durchlüften. In der Nacht dann aber die Fenster auf Kipp lassen. Wer möchte kann auch ein nasses Handtuch vor das Fenster hängen, das sorgt zusätzlich für Abkühlung.   

Ich hoffe diese Tipps helfen euch und ihr übersteht die heißen Tage. Macht’s gut! 


Dort Leben wo andere Urlaub machen – Nordlichter

Was haben wir nur für ein Glück, wir können tagtäglich dort leben, wo andere Menschen in den Urlaub fahren. Meer und Strand sind in unmittelbarer Nähe.

Laut einer britischen Studie leben Menschen am Meer gesünder und somit auch länger. Im Allgemeinen fühlen sich Menschen an der Küste wohler, als welche im Landesinneren. Auch der Stress wird vom Meer positiv beeinflusst, man wird ruhiger und kann besser abschalten. Kennt ihr das nicht auch, wenn ihr am Strand seid und die Meeresluft spürt? 

Auch der Zugang zu einer sogenannten „guten“ Umwelt ist für die Entwicklung von Menschen sehr wichtig. Außerdem sind die Menschen an der Küste häufiger körperlich aktiv. 

Warum das so ist, konnte noch keine Studie so richtig belegen. Aber wir nehmen es einfach mal so hin, dass wir davon profitieren hier im hohen Norden zu leben. Für unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Entwicklung ist das von Vorteil. Habt eine schöne Zeit, wir hören nächste Woche wieder voneinander!


Wer oder was ist JOJO?

Immer wieder hört man vom Jojo Effekt, aber was ist das eigentlich genau? Wieso tritt er auf und wie kann man ihm entgegen wirken?

Hinter dem Jojo-Effekt steckt eine eigentlich sehr gute Eigenschaft unseres Körpers: Sie hilft uns, zu überleben, wenn die Nahrung knapp wird. Unser Organismus schaltet in den „Hungermodus“ – der Stoffwechsel stellt sich so um, dass er auch mit weniger Nahrung auskommt.

Das Prinzip der meisten Diäten ist, weniger Kalorien aufzunehmen als verbraucht werden. Der Körper empfängt dann das Signal „Mangelernährung“ und beginnt, seinen Stoffwechsel entsprechend umzustellen. Ist die Diät vorbei, freut sich der Körper über das wieder reichhaltige Nahrungsangebot und legt sich neue Fettpolster für die nächsten schweren Zeiten zu. Da er jetzt gelernt hat, mit weniger Nahrung aus zu kommen, erreicht er dabei sogar leicht ein höheres Gewicht als vor der Diät – es kommt zum Jojo-Effekt.

Es gibt die Möglichkeit, wie man auch ohne Jojo-Effekt abnehmen kann. Die wichtigsten Stichpunkte hier:

  • langsam abnehmen und nicht von heute auf morgen alles umschmeißen, gib deinem Körper die Zeit sich an die Umstellung zu gewöhnen
  • Nicht hungern, sprich nicht zu wenig essen
  • Mithilfe von Sport Fett verbrennen und Muskeln aufbauen
  • Keine Blitzdiät durchführen, sondern eine dauerhafte Ernährungsumstellung schaffen

Auf geht’s!

Startet mit der Umstellung und nehmt gesund ab!


Eat Green – Muskelaufbau leicht gemacht

Der Muskelaufbau kann von vielen Komponenten beeinflusst werden. Heute habe ich mir angeschaut, was Proteine für eine Wirkung auf die Muskeln haben und welche Lebensmittel den Aufbau positiv beeinflussen.

Während der Körper auf Fette – zumindest kurzzeitig – verzichten kann, sind Proteine für ihn lebensnotwendig. Einige kann der Körper selbst bilden andere müssen durch Lebensmittel extra aufgenommen werden. An der Proteinversorgung hängen nicht nur wichtige Organfunktionen, sondern auch der Muskelaufbau.

Muskeln bestehen zu etwas 20% aus Eiweißen. Proteine liefern Energie und lassen Muskelfasern wachsen. Nicht jedes eiweißreiches Lebensmittel ist gleichzeitig optimal für den Muskelaufbau. Bei den Proteinen unterscheidet man pflanzliche und tierische Eiweiße.

Gut zu wissen: Einen Kombination aus Nahrungsmitteln beider Eiweißquellen funktioniert für den Muskelaufbau am besten.

Bleibt die Frage, welche Lebensmittel besonders eiweißreich sind und eine hohe Wertigkeit haben? In der Liste der tierischen Proteine stehen Eier ganz weit oben. Aber auch Milchprodukte wie Hüttenkäse, Gouda, Joghurt, Milch und Quark sowie Geflügelfleisch und Fisch sind gute Nährstoffquellen, die Euer Muskelwachstum unterstützen. Da tierische Eiweiße oftmals sehr fett- und cholesterinreich sind, solltet ihr im Rahmen einer gesunden Ernährung auf pflanzliche Proteine zurückgreifen. Diese stecken vor allem in grünen Gemüsesorten, Nüssen und Hülsenfrüchten.

Vor und nach Eurem Training sind Mandeln, Tofu, Haferflocken, Brokkoli, Grünkohl, Spinat, Linsen, Kidneybohnen, Kichererbsen, Avocado und Kürbiskerne daher ideale Komponenten einer eiweißreichen Mahlzeit!

Jetzt wisst ihr, wie eure Mahlzeiten den Muskelaufbau beeinflussen und welche Lebensmittel dabei besonders hilfreich sind


Do you Yoga?

YOGA?

Das ist doch nur was für Frauen. Yoga ist doch kein Sport. Das strengt doch gar nicht an. Das bisschen meditieren!

Ja genau, das denkt jeder, der Yoga noch nie ausprobiert hat. Yoga wird gerne belächelt. Ich will heute mit den Vorurteilen aufräumen.  

Yoga ist etwas für alle. Ganz egal ob Mann oder Frau, Kind oder Senior, Gesunde oder Erkrankte – Yoga ist eine leicht zu erlernende Bewegungsform, die für alle eine Bereicherung darstellen kann. 

Ob als Präventivmaßnahme oder zur Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Yoga ist gut für deine Gesundheit. Es kann beispielsweise im körperlichen Bereich die Wirbelsäule gestärkt werden, was zu einer verbesserten Körperhaltung führt. Die Muskulatur kann gedehnt und gekräftigt, das Herz unterstützt, die Durchblutung der Organe intensiviert, die Atmung verbessert und das Immunsystem aktiviert werden. 

Im psychischen Bereich kann Yoga Stress und innere Unruhe positiv beeinflussen, das Gleichgewicht zwischen rechter und linker Gehirnhälfte wiederherstellen, die Konzentrationsfähigkeit und das Erinnerungsvermögen verbessern und die Gedanken wieder klar werden lassen. 

Im seelischen Bereich kann Yoga dazu beitragen, dass sich eine innere Ruhe und Gelassenheit einstellt, die Kreativität erhöht wird und das Selbstvertrauen steigt. 

Ich selbst habe eine Woche jeden Morgen Yoga gemacht. Ich habe wirklich viele Eindrücke gesammelt. Morgens habe ich gerne Rückenschmerzen, nach dem Yoga – puff – weg sind sie.

Außerdem bin ich recht ungelenkig, und Yoga hat eine Menge mit Dehnen zu tun. Nicht einfach für mich, aber daran zu arbeiten ist ja auch nur von Vorteil. Zudem steht man da nicht nur einfach in der Gegend rum und dehnt sich. Nein, nein, Yoga kann verdammt anstrengend sein! 

Mein Onkel Oke macht auch regelmäßig Yoga und hat eine sehr positive Meinung dazu: “Yoga hat den Vorteil, dass keiner sich beweisen muss und dass Ruhe herrscht und nicht so viel gequatscht wird. Echt entspannend und gleichzeitig verbessert man seine Beweglichkeit. Und wenn man eine Männergruppe hat wie ich und einen festen Termin in der Woche, dann geht man auch hin.”  

Auf die Entspannungs- und Meditationsübungen muss man sich einfach einlassen, auch wenn man sich vielleicht vorerst komisch vorkommt. Aber es ist bewiesen: es hilft! 

Probiert es selbst aus! Einfach mal machen und nicht nur doof quatschen. Habt ein schönes und vor allem entspanntes Wochenende!


Leaving on a Jet Plane – Grüße aus den USA

Amerika – das Land des fettigen Essens und der Drive-Thru Automaten?

Ja, das stimmt auf jeden Fall. Aber Amerika ist auch das Land der Bootcamps und öffentlichen Parks. Das kann ich zweifelsohne nach fast zwei Monaten in New York bestätigen. Hier in New York gibt es super viele Parks, die sich wunderbar dazu eignen, sich fit zu halten. Das reicht von öffentlichen Sportplätzen (Tennis, Fußball, Basketball, usw.) bis hin zu Workout-Geräten. Und das alles kostenlos und immer gut in Schuss!

Und wenn einem das noch nicht reicht, bietet die Stadt zahlreiche Möglichkeiten in der Gemeinschaft Sport zu machen.

Erst vergangene Woche habe ich an so einem Event teilgenommen. Eine Arbeitskollegin hat mir erzählt, dass man auf einem Flugzeugträger gemeinsam ein Workout machen könnte. Darunter konnte ich mir zunächst nichts Spezielles vorstellen, aber einfach ausprobieren hat ja noch nie geschadet.

Vergangenen Montag sind wir dann nach der Arbeit nach Manhattan gefahren, wo der Flugzeugträger fest verankert im Hudson River Höhe 44St. lag. Heute wird er übrigens ausschließlich als maritimes Museum genutzt. Als wir dort ankamen bot sich uns ein ziemlich einmaliger Blick. Ca. 800 Sportbegeisterte drängten sich nach und nach auf das Schiff und um 19:00 wurden dann alle pünktlich von einem ehemaligen Marine begrüßt. Danach haben sich dann alle Schulter an Schulter eingehackt und gemeinsam mit einer College-Schülerin die Nationalhymne gesungen. Da kam schon etwas Gänsehaut-Stimmung auf. Danach ging’s dann richtig los.

Das ein stündige Workout wurde in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Teil bestand aus einem ganz normalen Workout mit dem eigenen Körpergewicht. Der zweite Teil ging dann eher in die Richtung Dance-Fitness. Die kommenden 30 Minuten bestanden aus verschiedenen Übungen (Hampelmann, Liegestütz, Burpees, Kniebeugen, usw.), die allein und mit einem Partner durchgeführt wurden. Dabei kam man dann zwangsläufig mit völlig fremden Leuten ins Gespräch und es zeigte sich wieder einmal wie offen und freundlich die Amerikaner sind. Der Übungszyklus bestand immer aus 40 Sekunden Belastung und 20 Sekunden Pause. Alles wurde natürlich von einem DJ entsprechend musikalisch begleitet. Der zweite Teil bestand nun aus einzelnen Dance-Moves, die dann in einer bestimmten Reihenfolge wieder und wieder durchgeführt wurden. Nach wenigen Minuten habe ich aber gemerkt, dass mir die Mehrheit der Teilnehmer was Taktgefühl und Koordination angeht, überlegen waren. Für mich war das aber gar kein Problem, denn an dem Workout nahmen alle möglichen Leute teil. Das reichte vom Banker, der nach der Arbeit sich nochmal schnell sportlich betätigen wollte, bis hin zur Hausfrau, die wieder etwas mehr für ihre Gesundheit tun wollte. Nach einer Stunde war es dann schon vorbei und alle lagen sich in den Armen und haben sich dazu beglückwünscht heute mal nicht einfach auf dem Sofa liegen geblieben zu sein. Die Sonne war zu dem Zeitpunkt bereits untergegangen und es bot sich uns ein einzigartiger Blick auf die Skyline von Manhattan.

Danach wurde noch ausreichend Getränke, Müsliriegel und Obst verteilt. Und all das für lau und ohne jegliche Werbung. Ziel des Ganzen war es einfach sich in der Gemeinschaft zu bewegen und Spaß zu haben. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich den auf jeden Fall hatte. Ich würde es immer wieder machen und würde mir in Deutschland viel mehr derartiger, einzigartiger Veranstaltungen wünschen.

Viele Grüße, Haakon